Pressestimmen

Auszug aus „Die Rheinpfalz“ vom 07.11.2017

Italienisch leicht 
Kammerorchester mit Klassikprogramm unter Leitung von Gabriele Weiß-Wehmeyer überzeugt in Burgkirche

Es war ein harmonisches Programm, das die Orchesterleiterin dem aufmerksamen Publikum am Sonntag präsentierte. Als Gäste traten zwei junge Solisten, Sophie Korgitzsch – Klavier und Philipp Schneider – Tuba auf, die bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Für das Dürkheimer Kammerorchester hatte Frau Weiß-Wehmeyer die Ouvertüre IV D-Dur und die Sinfonia I D-Dur vom böhmischen Komponist Josef Myslivecek ausgesucht und es für diese beiden dreisätzigen Stücke um ein Bläserensemble erweitert. So erhielten sie in ihrem Charakter italienische Leichtigkeit, die vom Orchester hervorragend umgesetzt wurde.

 

Auszug aus „Die Rheinpfalz“ vom 23.05.2017

Der echte und falsche Mozart
Dürkheimer Kammerorchester und Klarinettist Sebastian Lastein mit Werken der Wiener Klassik

Den Auftakt machte eine Ouvertüre von J. Martin Kraus, der auch der „Odenwälder Mozart“ genannt wurde, weil sein Musikstil an Mozart erinnert. Es ist ein ungemein dichtes und dramatisches Werk, das vom Dürkheimer Kammerorchester ausgezeichnet interpretiert wurde.

Darauf folgte der „echte“ Mozart mit der Sinfonie A-Dur KV 201, die er im Alter von 18 Jahren komponierte. Das Dürkheimer Kammerorchester hat lange für einen perfekten Auftritt geprobt., und die Zuhörer spendeten für diese ausgezeichnete Leistung lang anhaltenden Applaus.

Das Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 gehört zu Mozart reifsten Werken, das er kurz vor seinem Tod 1791 vollendete und das er für Anton Stadler schrieb. Auch heute noch verbreitet dieses Werk seine Klangschönheit, wenn es von einem so herausragenden Klarinettisten wie Sebastian Lastein gespielt wird. Bei der abschließenden Zugabe bewies er noch einmal sein herausragendes Können, für das er mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und vom Publikum begeistert gefeiert wurde.

 

Bericht aus "Die Rheinpfalz" vom 31. Mai 2016

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Auszug aus „Die Rheinpfalz“ vom 17. November 2015 

Melancholische Stimmung in vollendeter Harmonie

Beim Konzert der Dürkheimer Pfarrgemeinde St. Ludwig am Sonntag in der katholischen Pfarrkirche wurden das Kammerorchester Bad Dürkheim mit dem Organisten Dr. Michael Orth und der junge Hornist Felix Hüttel begeistert gefeiert.

Mit dem einführenden Orgelvorspiel und einem von der Konzertmeisterin Christiane Grieb vorgetragenen Violinsolo vermittelte das Adagio g-Moll von Remo Giazotto (nach Tomaso Albinoni) eine trauernde, melancholische Stimmung in vollendeter Harmonie.

In die Zeit der Spätromantik gehören die Werke des britischen Komponisten Edward Elgar, aus den „Vesper Voluntaries Op.14“ hatte Orchesterleiterin Gabriele Weiß-Wehmeyer fünf Stücke ausgesucht, die Elgars speziellen Stil verdeutlichten. Vom Komponisten ursprünglich für Orgel vorgesehen, präsentierte das Orchester ein gefälliges Arrangement für Streicher von Ehrenfried Reichelt von sanftem, ernstem Charakter.

Den Solopart im fünften Orgelkonzert F-Dur von Franz Xaver Brixi übernahm Dr. Michael Orth. Der silberhelle Klang der Matz & Luge-Orgel vereinte sich effektvoll mit dem farbenreich aufspielenden Orchester zu einem pastoralen Klangbild.

Der Höhepunkt des Nachmittags: Das Hornkonzert Es-Dur von W.A. Mozart Mit dem 16-jährigen Felix Hüttel als Solist. Das hochvirtuose Werk, das an die Grenzen der Möglichkeiten dieses Instrumentes führte, meisterte der Solist mit Bravour. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall und erhielt zwei Zugaben.

 

Auszug aus „Die Rheinpfalz“ vom 28. April 2015

Poetisch und präzise

Junger Pianist Jonas Gleim begeistert in der Burgkirche

Mit einem hervorragenden Konzert bereitet das Dürkheimer Kammerorchester am Sonntag in der Burgkirche die Bühne für den meisterlich aufspielenden Jonas Gleim am Klavier, der vom Publikum mit stürmischen Ovationen gefeiert wird.

Die Sinfonie G-Dur KV 124 von W.A. Mozart beginnt im Allegro des ersten Satzes mit einem kraftvollen Motiv, das vom Orchester sofort vollen Einsatz verlangt. Unter der präzisen Führung von Weiß-Wehmeyer gelingt dem Orchester eine ebenso wirkungsvolle Darstellung des Menuetto mit seinen häufig wechselnden forte- und piano-Passagen.

Das 2. Klavierkonzert op. 21 f-Moll von Frédéric Chopin scheint für den 20-jährigen Jonas Gleim wie geschaffen. Es gehört zu den brillanten Konzerten der Romantik, bei denen der Solist einen sehr virtuosen und frei gestalteten Solopart zu bewältigen hat und das Orchester vor allem dazu dient, Farben und Spannungsbögen zu unterstreichen. Die absolut virtuose Interpretation löst im Publikum völlig zu Recht Beifallsstürme aus.

 

Auszug aus „Die Rheinpfalz“ vom 24. November 2014

Bewegte und bewegende Töne

Kammerorchester Bad Dürkheim hat in der Burgkirche faszinierenden Auftritt

„In Bewegung“ gerieten am Samstagabend in der Burgkirche nicht nur die Musiker, sondern auch die Töne: Mike Rausch ließ sie als abstraktes Ballett über die Leinwand tanzen. Das Kammerorchester Bad Dürkheim, das Gesangsensemble Tetix, der Spielkreis für Alte Musik Saltus und Solisten führten zusammen ein Gesamtkunstwerk auf, welches das Publikum restlos begeisterte.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 16. Juni 2014

Harmonischer Vielklang

Ein kurzweiliges und erfrischendes Programm ganz im Zeichen des Barock boten der Posaunenchor Friedelsheim-Gönnheim unter der Leitung von Renko Anicker und das von Gabriele Weiß-Wehmeyer dirigierte Kammerorchester Bad Dürkheim bei ihrem ersten gemeinsamen Konzert. Beide Orchester agierten ebenso temperamentvoll wie engagiert.

Zwei hochkarätige Jungmusiker, Johannes Leiner und Sandro Hirsch ziehen mit ihren Piccolo-Trompeten das Publikum in ihren Bann. Ihr feinfühliges Spiel – entschieden und kraftvoll mit warm und weich angesetzten Tönen - lässt ahnen, welches Potential in diesen jungen Landauer Künstler steckt.

Ein fulminantes Ende bildet die Zugabe, in die alle Aktiven und die Zuhörer einbezogen werden. Zu Bachs Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ hat Ehrenfried Reichelt, Violonist im Orchester, eine Oberstimme für Flöten und Piccolo-Trompeten eingesetzt – eine interessante Idee, die sehr schön zur Geltung kommt.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 02. Juni 2014

Klangsatt erhebende Strahlkraft

Ein großes Partnerstädte-Konzert bereicherte das kulturelle Angebot zum Stadtfest in der Kurstadt: Das Ensemble vocal de Paray-le-Monial aus der französischen Partnerstadt war zu Gast und sang mit der Kantorei an der Schlosskirche und dem Chor an St. Ludwig ein Konzert.

Anton Bruckners Messe C-Dur gab es zu Beginn, dabei waren alle drei Chöre vereint unter Leitung von Michael Orth. Zu schönster Homogenität und wohlig gerundeten Konturen verband sich der Klang der Chorgemeinschaft. Klangvoll begleitete das Dürkheimer Kammerorchester.

Das Kammerorchester unter seiner agil dirigierenden Leiterin Gabriele Weiß-Wehmeyer bereicherte das Programm mit instrumentalen Beiträgen: W.F. Bachs „Adagio und Fuge d-moll“ erklang ruhig expressiv, mit klangschönen Soli von Doris Gelle (Flöte) und Elisabeth Frost (Oboe). Mit klaren Konturen und markantem Ton formten die Streicher polyphone Geflechte, gaben ihnen große rhetorische Kraft.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 19. November 2013

Ein Konzert und viele Bäche

Dreimal Bach, einmal Bach-Stil und ein junger Cellist ließen aufhorchen am frühen Sonntagabend in der Dürkheimer Burgkirche. Aber Dirigentin Gabriele Weiß-Wehmeyer und das Kammerorchester Bad Dürkheim zauberten auch noch ein „Divertimento ritmico“ hervor, mit dem sie das begeisterte Publikum überraschten.

Carl Philipp Emanuel Bach, der jüngere Bruder von Wilhelm Friedemann und Johann Christian, benutzt in seinen Werken das Kompositionsprinzip „Wechsel mit Leidenschaften“ und verwirklichte so seinen „empfindsamen Stil“.

Davon konnten sich die Zuhörer bei der Symphonie C-Dur überzeugen, bei welcher der sehr lebhafte erste Satz fast unmittelbar in ein fließendes Adagio übergeht. Im dritten Satz wechselt die Stimmung oft von zart erzählend zu einem melodramatischen Unterton, den das Liebhaber-Orchester überzeugend umzusetzen wusste.

Einmal mehr hat das Dürkheimer Kammerorchester den aufmerksamen Zuhörern einen ausgezeichneten Musikgenuss geboten, der mit großem Beifall belohnt wurde. Als Zugabe bedankte sich das Orchester mit dem vom Publikum so geliebten „Air“ aus der Bach-Suite Nr. 3.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 10. Juni 2013

Konzert mit Ausnahmesolistin

Die Pfälzische Musikgesellschaft hatte zu einem Orchesterkonzert des Kammerorchesters Bad Dürkheim in die Burgkirche eingeladen, und Gabriele Weiß-Wehmeyer hatte eine Ausnahmesolistin als Gast mitgebracht: Tatjana Meub begeisterte das Publikum mit dem Saxophonkonzert von Alexander Glasunow.

Zur Einstimmung in diesen lauen Frühsommerabend verführte das „Concerto grosso op. 3 Nr. 2 B-Dur“ von Georg Friedrich Händel dazu, sich in die Welt der höfischen Barockmusik zu versetzen. Bei diesem Concerto grosso, einem Stück von melodiöser Eleganz, bestimmen solistische Gruppen die einzelnen Sätze: Christiane Grieb und Walter Eckfelder mit 1. und 2. Violine, Amrei Wipfler und Dieter Straube mit den Violoncelli. Die herausgehobenen Oboenpartien bei Largo und Menuett wurden von Elisabeth Frost meisterhaft umgesetzt.

Ein Sommerkonzert „par excellence“, das vom Publikum stürmisch gefeiert wurde und mit der zeitgemäßen Zugabe „Palladio“ von Karl Jenkins wieder in die Gegenwart führte.

 

Auszug aus „Die Rheinpfalz" vom 15. Mai 2012

Streicheleinheiten für die SeeleKonzert der Pfälzischen Musikgesellschaft in der Burgkirche Bad Dürkheim mit Werken aus der Klassik und der Moderne

Ein wahrer „Seelenstreichler" war das sonntägliche Konzert am 13. Mai 2012 in der Burgkirche. Hochrangige Solisten und ein perfekt abgestimmtes Kammerorchester präsentierten einen abwechslungsreichen Musikgenuss aus Klassik und Moderne.

Ein gelungener Auftakt  für das Orchester mit der Don Quichotte-Suite von Georg Philipp Telemann, von Gabriele Weiß-Wehmeyer gewohnt temperamentvoll und präzise geführt.  Als wahrer „Ohrenschmaus" erwies sich auch die Orchesterkomposition „Simple Symphony" von Benjamin Britten.

Den krönenden Konzertabschluss bildete die Uraufführung der Komposition „Spring Fling" des deutschen Komponisten Benedikt Brydern, die - auch wegen der großartigen Leistung der Geschwister Dingler - vom erstaunten Publikum heftig beklatscht wurde.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 10. Mai 2011

Gefühl und Klang

Das Kammerorchester Bad Dürkheim überzeugt mit seinen Bach-Interpretationen in der Burgkirche

Das Kammerorchester Bad Dürkheim unter der Leitung von Gabriele Weiß-Wehmeyer präsentierte am Sonntag in der Burgkirche eine prägnante Interpretation in romantischem Klangbild, die nicht der heute so modischen „historisch informierten“ Spieltechnik entsprach, aber dennoch überzeugte.

Dabei waren die Musiker des Liebhaber-Orchesters voll in ihrem Element und wurden dabei von den Solisten Eva Esser an der Violine, Doris Geller an der Flöte sowie Georg Weiss an Oboe und Oboe d'amore tatkräftig unterstützt. Ensembleleiterin Gabriele Weiß-Wehmeyer gab beschwingt und erfrischend den Takt an.

Klanglich entsprach das Konzert dabei zwar nicht dem heute exerzierten barocken Klangideal, jedoch kam die Interpretation dem Geist Bachs wahrscheinlich näher als die von so manchem Profi-Barockensemble. Das Gefühl und die Affekte nahmen schließlich im Barock einen besonders großen Stellenwert ein, und das Kammerorchester hatte in dieser Hinsicht viel zu bieten. Gerne hätte man daher noch ein paar mehr Kompositionen von Bach gehört.

 

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 01.12.2010

 

Niveau und Geschmack

Eine Uraufführung von Peter Michael Braun und zwei Solisten – das Kammerorchester Bad Dürkheim hatte bei seinem Konzert am Sonntag in der Burgkirche einiges zu bieten. Unter der Leitung von Gabriele Weiß-Wehmeyer bewies das Laienorchester hohes Niveau und guten Geschmack bei der Zusammenstellung des Programms.
.… das Zusammenspiel mit der naturgemäß leisen Gitarre gelang sehr gut. Besonders schön klang das bekannte Largo, bei dem die Streicher sehr dezent den Gitarrenpart untermalten. Axel Müller arbeitete im Dur- und Moll-Teil schön mit unterschiedlichen Klangfarben.
Stefan Berrang als Solist des Hornkonzertes D-Dur von Josef Haydn setzte besondere Glanzlichter. Nicht nur hat er einen schönen Ton, er spielt auch mit müheloser Leichtigkeit.
Das Kammerorchester präsentierte sich dann auch bei der Symphonie D-Dur von Juan Crisostomo de Arriaga als facettenreicher Klangkörper. Das Andante stellt hohe Ansprüche, verlangt große Dynamiksprünge und deutliche Akzente. Hier zeigte sich einmal mehr, wie gut Gabriele Weiß-Wehmeyer das Orchester führt.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 29.04.2009

Erfrischende Lebendigkeit

Das Bad Dürkheimer Kammerorchester brilliert beim Konzert im Kurhaus
und präsentierte sich als homogener Instrumentalkörper mit einer bemerkenswerten Klangsprache, ganz besonders fein im zweifelnden, fragenden Beginn des Stückes, die gute Dynamik und die gelungenen Detaileinwürfe von den Blechbläsern oder die Zwiesprache von Geigen, Bratschen und Flöten waren weitere Pluspunkte. Geschmackvoll geführt zeigte sich das Orchester auch in den dramatischen Passagen. Das Kammerorchester gefiel durch akzentreiches, gefühlvolles Streicherspiel und verströmte pittoresken Wohlklang. Mit Pauken und Trompeten begann der fröhliche, zweite Teil des Konzertes, der ganz Johann Strauss (Sohn) vorbehalten war. Mit der Schnell-Polka „Unter Donner und Blitz“ vertrieben die Musiker die recht schwüle Luft aus dem Saal. Erste Bravos von den Zuhörern belohnten das flotte Tempo und die schneidigen Flöten. Das Kammerorchester glänzte mit der Schnell-Polka „Eljen a magyar“ und bot dabei temporeiches, ausdruckstarkes, lustvoll inszeniertes Kolorit dar.

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 25.11.2008

Die von der zahlreich erschienen Zuschauerschaft lange beklatschte Darbietung sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Kammerorchester auch ohne die Gäste eine starke Leistung brachte. Positiv ins Auge fiel am Programm, dass das Orchester nicht nur allgemein Bekanntes vortrug, sondern teilwiese sogar Komponisten im Plan stehen hatte, die dem Laien auf den ersten Blick gar kein Begriff sind.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 29.04.2008

Begonnen hatte das Konzert allerdings mit der Sinfonie D-Dur op 18/4 von Johann Christian Bach, des jüngsten Bach-Sohnes, ein strahlendes, für ein Frühlingsprogramm perfekt geeignetes Stück. Mit empfindsamer Dynamik dargeboten, beeindruckte besonders die gelungene Inszenierung der einzelnen Orchestergruppen, fein und geschmeidig abgestimmt.

 

Auszug aus "Die Rheinpfalz" vom 06.12.2006

Zwei glückliche Umstände fügten sich am Sonntagnachmittag in der Brunnenhalle am Bad Dürkheimer Kurpark zu einem sehr anregenden, erfolgreichem Konzert zusammen. Zum ersten musizierten zwei junge, talentierte Solisten mit dem Bad Dürkheimer Orchester in einer Kooperation mit dem Wormser Kammerorchester unter der bewährt zuverlässigen Leitung von Gabriele Weiß-Wehmeyer, zum zweiten standen ausschließlich Werke des Jubilars Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm, und diese waren alle in A-Dur, der „lichten“ Tonart , komponiert.